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85. Jagdmattschiessen

Die vier Schinkengewinner: (von links) Alois Gisler, Heinz Bissig, Georg Zgraggen und Markus Zurfluh
Die beiden besten Jungschützen Elia Imholz und Nadia Triulzi mit dem Präsidenten des Jagdmattschiessens, Paul Zgraggen
Die Vertreterin der SG Gurtnellen, Rosmarie Zgraggen, erhält von Paul Zgraggen die Hellebarde überreicht

Heinz Bissig siegt mit dem Punktemaximum - 296 Schützinnen und Schützen nahmen teil

Am traditionellen 85. Jagdmattschiessen gewannen Heinz Bissig, Alois Gisler, Markus Zurfluh und Georg Zgraggen den begehrten Schinken. Als bester Jungschütze durfte sich Elia Imholz feiern lassen.

Bereits zum 85. Mal wurde am vergangenen Wochenende das Jagdmattschiessen ausgetragen. Paul Zgraggen war trotz kleinem Teilnehmerrückgang zufrieden. «Ich bin froh, dass neben den 242 Urner Schützinnen und Schützen, noch 54 Gäste das Programm geschossen haben.
Liegend mussten zehn Schüsse abgegeben werden: zwei Probe-, fünf Einzel- und drei Serienfeuer. Bei der Auswertung der Kranzquote, die für die Urner sehr hohe 78,63 Prozent ergab, war ersichtlich, dass im Vergleich zu den Vorjahren Spitzenresultate erzielt wurden.

Nach sieben Jahren wieder ein Punktemaximum
Die besten Urner wurden zu den Jagdmattschützen 2019 erkoren und gewannen einen saftigen Schinken. Mit dem Standartgewehr schoss der Unterschächner Heinz Bissig das Maximum von 80 Punkten. Auf den nächsten Plätzen folgt der junge Kilian Imholz mit Jahrgang 1998 (SG Spiringen) mit 79 Punkten vor seinem Klubkollegen Daniel Baumann (78). Das letzte Mal erzielte im Jahr 2012 das Kantonale Ehrenmitglied Josef Muheim das Maximum. Der beste Nicht-Standartgewehrschütze war Georg Zgraggen mit dem Sturmgewehr 57/03 und 78 Punkten. Er hat das Kunststück fertiggebracht, den Schinken bereits zum siebten Mal zu gewinnen. Ebenfalls 78 Punkte erzielte der um fünf Jahr jüngere Bernhard Gisler (Seedorf). Bester Karabinerschütze war Alois Gisler (SG Unterschächen) mit 77 Treffern vor dem Flüeler Peter Aregger (76).
Den Sieg bei den Jungschützen holte sich der Erstfelder Elia Imholz (SG Amsteg-Erstfeld) mit 69 Punkten vor Nadia Triulzi (SG Silenen) und Leonie Zurfluh (SG Attinghausen).
Den Sektionswettkampf gewannen wie schon oft in den vergangenen Jahren due Schützen aus Unterschächen mit 75,556 Punkten vor Spiringen (75,333 und Isenthal (74,333). Die Schützengesellschaft Gurtnellen wurde Gewinnerin der Hellebarde. Die grössten Teilnehmerzahlen stellten Amsteg-Erstfeld mit 35, Unterschächen und Seelisberg mit je 20 Schützinnen und Schützen. Paul Zgraggen dankte abschliessend den Helferinnen und Helfern und den Teilnehmenden für den reibungslosen Ablauf des diesjährigen Jagdmattschiessens.

Der Berichterstatter:
Paul Gwerder